Geklaute Bilder im Internet finden - Unser Leitfaden

Mit diesem ausführlichen Leitfaden können Sie ganz einfach gestohlene Bilder im Internet finden.

Bilderklau im Netz ist weit verbreitet und lässt sich nur schwer aufdecken. Täglich werden laut Brandwatch über 3 Milliarden Bilder im Internet geteilt. Rund 85 Prozent dieser Bilder werden ohne gültige Lizenz verwendet – das ist Bilderdiebstahl im ganz großen Stil, der einen enormen wirtschaftlichen Schaden verursacht.

Die gängigsten und effektivsten Methoden zum Aufspüren aller Bild-Plagiate im Netz, stellen wir Ihnen hier in unserem ausführlichen Leitfaden vor.

 

Inhaltsverzeichnis:

► Gestohlene Bilder finden mit Google

► Spezialisierte Bildersuchservices

► Bilderklau ist nicht gleich Bilderklau

Wie finde ich geklaute Bilder im Internet?

Bilder suchen und finden mit Google

Die Google-Bildersuche anhand von Keywords ► Ziemlich ineffektiv

Die Google-Bildersuche ist die gängigste Methode, mit der man im Internet gestohlene Bilder finden kann. Dafür gibt man den Bildtitel ein oder sucht mit Hilfe von Keywords. Die Suche nach dem Titel des Bildes ist nur erfolgreich, wenn der Bilderdieb das Bild nicht umbenannt hat und nicht tausendfach auf andere Werke zutrifft.

Suchen Sie daher am besten über Keywords. Verwenden Sie möglichst spezifische Begriffe, die das Bild präzise beschreiben, zum Beispiel „Hochzeitstorte mit Erdbeeren”. Die Erfolgschancen bei dieser Vorgehensweise sind aber sehr gering. Sinnvoller ist die umgekehrte Bildersuche von Google – besonders, wenn es darum geht, unerlaubte Nutzungen in anderen Sprachräumen aufzudecken.

Screenshot Google Bilder Suche

Bilder mit der Rückwärtssuche von Google finden ► Schon besser

Die Rückwärts-Bildersuche von Google ist eine einfache Methode, um einen groben Überblick darüber zu bekommen, ob und wie oft ein Bild auf anderen Websites genutzt wurde.

Diese umgekehrte Bildersuche zeigt Ihnen ähnliche Bilder, andere Größen des gesuchten Bildes und außerdem alle Websites, Blogs und Profile, die das geklaute Bild verwenden. Dieses Vorgehen eignet sich vor allem für die Suche nach einzelnen Bildern.

Möchten Sie herausfinden,
wo Ihre Bilder im Internet
verwendet werden?

So funktioniert die Rückwärts-Bildersuche mit Google:

  • Gehen Sie auf https://images.google.de/
  • Klicken Sie auf das kleine Kamerasymbol in der Suchleiste (ein Fenster mit der Überschrift “Bildersuche” öffnet sich)
  • Wählen Sie eine der 3 Suchmethoden:
    • Fügen Sie in das Suchfeld die Bild-URL ein, die Sie sehen, wenn Sie auf ein Bild im Internet rechtsklicken und „Bildadresse kopieren“ auswählen.
    • Klicken Sie auf „Bild hochladen“ und wählen Sie eine Ihrer Fotodateien aus.
    • Ziehen Sie das Foto per Drag-and-Drop von Ihrem Computer in das „Bildersuche“-Fenster.

Die Google-Bildersuchmaschine zeigt Ihnen jetzt die Ergebnisseite an. Ganz oben sehen Sie die verschiedenen Größen, in denen das Bild vorliegt. Darunter finden Sie Annahmen zum Titel des Bildes sowie passende Websites.

In der Mitte werden Ihnen optisch ähnliche Bilder angezeigt. Unten finden Sie außerdem Seiten mit übereinstimmenden Bildern.

Überprüfen Sie die aufgeführten Webseiten, ob diese tatsächlich das von Ihnen erstellte Bild verwenden. Wenn Sie keine Lizenz dafür vergeben haben, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass eine Urheberrechtsverletzung vorliegt.

Icon Glühbirne

► Der Nachteil der Google-Bildersuche:

Man findet nicht alle gestohlenen Fotos, vor allem dann nicht, wenn sie stark verändert wurden oder nur Ausschnitte eines Bildes zu sehen sind. Teilweise werden ganz andere Ergebnisse angezeigt. Außerdem ist die Suche sehr aufwendig, denn man muss dafür jedes Foto einzeln eingeben.

Geklaute Bilder finden mit einem
spezialisierten Bildersuchservice

Bilder suchen und finden mit einem Bildersuchdienstleister

Bildersuch-Services wie TinEye erleichtern die Suche von gestohlenen Bildern im Internet erheblich. Gerade für größere Bildsammlungen sind sie hilfreich, weil man je nach Suchservice tausende Fotos parallel suchen kann. Durch die automatische Suche bekommt man in kürzester Zeit alle Ergebnisse in einer Übersicht angezeigt und kann die Funde mit den Originalbildern vergleichen.

Einige Suchservices kümmern sich auch um die rechtliche Durchsetzung bei Bilderdiebstahl und stellen eine effektive Alternative zur Beauftragung eines Anwalts dar. Aber Vorsicht: Nicht alle Services sind transparent und risikofrei für Sie.

► Aber Vorsicht: Nicht alle Services sind transparent und risikofrei für Sie!

Die Bildersuchmaschine von Copytrack

Copytrack verwendet eine technisch ähnliche Rückwärtssuche wie Google, nutzt jedoch eine spezialisierte Suchmaschine mit weitaus besseren Features. Hochgeladene Fotos werden sehr gründlich auf spezielle Muster untersucht, aus denen ein einzigartiger Fingerabdruck erstellt wird.

Das Gleiche geschieht mit den im Netz gesammelten Bildern, die mit den Originalen abgeglichen werden. Dadurch können selbst Teilübereinstimmungen und stark veränderte Bilder gefunden werden, die zum Beispiel durch Zuschnitte, Skalierungen, Farbveränderungen oder Verzerrungen manipuliert wurden. Die effiziente Arbeitsweise von Copytrack erzielt weit mehr und zudem sehr viel genauere Ergebnisse als herkömmliche Suchmaschinen.

► Das Besondere an diesem Suchdienst: Der Bildvergleich bei Copytrack benötigt keine Wasserzeichen oder Metadaten, sondern kommt allein mit dem Bild aus.

Screenshot COPYTRACK App Dashboard
Copytrack screenshot Bildvergleich

Copytrack bietet Ihnen aber noch weit mehr als die reine Bildersuche. Das Unternehmen überprüft die globale Online-Nutzung von Bildern und kümmert sich um die weltweite Nachlizenzierung und um die Durchsetzung Ihrer Rechte.

Nach der Suche werden Ihnen alle Treffer mit ihrem potenziellen Wert in der Copytrack-App angezeigt. Anschließend können Sie die Bilder auswählen, bei denen Sie vermuten, dass es sich um eine unrechtmäßige Nutzung handelt.

Mit Copytrack können Sie also nicht nur geklaute Bilder kostenfrei finden, sondern erhalten auch gleich einen zeitsparenden Dienstleister, der sich zuverlässig für eine nachträgliche Vergütung Ihrer Bilder einsetzt.

Dabei sind sowohl die Registrierung als auch die Suche nach Ihren Bildern für Sie komplett kostenfrei. Copytrack erhält nur im Erfolgsfall eine kleine Provision, also erst wenn der Urheberrechtsverletzer für sein Vergehen aufkommt. Ihnen entstehen keinerlei finanzielle Risiken wie unerwartete Extrakosten.

Dank der automatisierten Prozesse von Copytrack können Sie einfach entspannt auf das Ergebnis warten. So sparen Sie eine Menge Zeit und schonen Ihre Nerven.

Vorsicht: Bilderklau ist nicht gleich Bilderklau

Drei konkrete Fallbeispiele

Wenn Sie Bildduplikate im Internet finden, möchten Sie natürlich wissen, ob es sich tatsächlich um Bilderdiebstahl handelt. Wir stellen Ihnen hier drei konkrete Fallbeispiele vor, die Ihnen erläutern, wann ein Fall von Bilderdiebstahl vorliegt:

Mann sitzt vor Tablet - Icon mit Link-Symbol

Fall 1: Bild-Verlinkung auf Social Media

Sie scrollen durch Facebook und entdecken ein Foto, das Sie im brasilianischen Regenwald geschossen haben, als Posting einer Person, der Sie folgen.

Der Post berichtet über Artenvielfalt und die Person hat Ihr Bild von Ihrer Webseite verlinkt, sodass es als Vorschaubild angezeigt wird.

Wenn man auf das Bild klickt, wird man auf Ihre Webseite geleitet, auf der das Bild liegt. Sie sind dort eindeutig als der Urheber zu erkennen.

Sie können sich freuen, denn weil das Bild nur verlinkt wurde, handelt es sich nicht um Bilderklau. Außerdem ist der Post kostenlose Werbung für Sie, die Traffic für Ihre Website generiert.

Frau am Computer - Icon mit Bilder-Upload-Symbol

Fall 2: Re-Upload auf Social Media

Auf der Suche nach Inspiration klicken Sie durch neue Profile auf Instagram und finden im Profil eines Hobbybäckers Ihr Foto von einer Torte, das ohne gültige Lizenz verwendet wurde.

Obwohl der User keine Lizenz von Ihnen erworben hat und es sich um Bilderdiebstahl handelt, entsteht Ihnen kein wirtschaftlicher Schaden. Der Hobbybäcker verwendet Ihr Bild zu einem privaten, nichtkommerziellen Zweck.

In dieser Konstellation bitten Sie die Person am besten freundlich, das Bild zu löschen. Da der wirtschaftliche Schaden für Sie vermutlich gering ist, würde Copytrack den Fall nicht verfolgt.

Produktbild auf Smartphone - Icon mit Achtung Bild

Fall 3: Produktbild im Onlineshop

Sie durchsuchen einen Onlineshop für Gartenmöbel und entdecken einen Schaukelstuhl, für den eines Ihrer Produktfoto verwendet wurde.

Wenn Sie keine gültige Lizenz für das Bild vergeben haben, handelt es sich in diesem Fall eindeutig um Bilderklau.

Ihnen ist ein wirtschaftlicher Schaden entstanden, da es sich um einen Onlineshop – also eine kommerzielle Website – handelt und das Bild direkt zum Verkauf des Produkts beiträgt. Der Betreiber hätte Sie um Erlaubnis bitten oder eine gültige Lizenz erwerben müssen.

Fazit

Bilderklau im Internet ist ein ernstzunehmendes Thema, das für viel Ärger sorgt. Für manche Urheber bedeutet der wirtschaftliche Schaden sogar eine existenzielle Bedrohung.

Sie möchten sich einen ersten Überblick darüber verschaffen, ob Ihre Bilder im Internet verwendet werden? Dann sind die Google-Bildersuche und die umgekehrte Google-Bildersuche ein guter Anfang. Damit können Sie erste Fälle von Bilderklau aufdecken und auf eigene Faust verfolgen.

Wenn Sie ein ausführliches Ergebnis wünschen, sollten Sie die Suche nach Ihren Bildern in erfahrene Hände geben. Copytrack mit seiner optimierten Bilder-Suchmaschine ist Ihr Spezialist für die Suche nach Bildduplikaten im World Wide Web. Die Trefferquote ist weitaus höher und die Suche kostet Sie nichts. Copytrack sorgt weltweit für eine faire Nachlizenzierung und kümmert sich um die Durchsetzung Ihrer Rechte.

Möchten Sie herausfinden,
wo Ihre Bilder im Internet
verwendet werden?